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sarah003 Frau » Trainingstagebuch

19:00:00 Uhr

01:00:00 Std.

hart (6 / 10)

Personal-Training

Fitness & Krafttraining

Trainingsbemerkung

hart (6/10)


Das heutige Training war zwar wieder sehr gut, aber auch sehr intensiv, also nicht nur "etwas härter", sondern bei mehreren Übungen schon "hart".

Aber ich bin trotzdem stolz, dass ich es überhaupt so gut geschafft habe. Bei so einem intensiven Pensum merkt man halt so richtig, welche Fortschritte man im Laufe der Zeit schon gemacht hat.

Ich war zwar bei ein paar Übungen kurz vor der Aufgabe, habe aber letztendlich alle Übungen bis zur "Pause" durchgezogen. Jetzt bin ich völlig k.o., meine Arme tun im Moment so richtig weh (Muskelkater-mäßig).

Wie heißt es immer so schön, Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Und so ist auch sein Training. Man sollte sich nie über eine schwere Übung "beschweren", man weiß nie, welche Übung dann im Anschluss noch kommt.

Zwischendurch waren immer ein paar leichte Übungen, zum "Durchatmen" sozusagen, ein paar kleine "Erfolgserlebnisse", aber dann kamen die nächsten schweren Übungen, die nächsten Herausforderungen sozusagen, die ich aber mit viel Muskelanspannung dann auch wieder geschafft habe.

Es fing beim Aufwärmtraining schon heftig an. So einige Liegestütze, also runter (auf den Boden), eine Liegestütze und wieder hinstellen. Dabei geht der Puls schon ordentlich hoch. Die ersten Liegestütze klappen dabei noch ziemlich gut, aber (bei vielen Wiederholungen) mit der Zeit kommt man nur noch etwa halb runter. Man muss ständig aufpassen, dass genug Spannung im Körper bleibt, dass der Po auch oben bleibt, dass man mittig mit der Zeit nicht durchhängt (sich zu sehr auf die Arme konzentriert).

Beim Aufwärmtraining folgten dann noch einige Kniebeugen (verbunden mit verschiedenen Hantelbewegungen) und das Kreuzheben (ebenfalls mit Hanteln).

Dann folgte ein sehr intensiver Block.

Zuerst Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten, unten immer einmal tief nachwippen. Das hat (noch) sehr gut geklappt.

Danach tiefe Kniebeugen (ebenfalls mit Nachwippen) mit der 10 kg Kugelhantel, also sie zwischen den Händen nach unten hängend halten. Auch das habe ich ohne Probleme gut durchgezogen.

Dann folgte mit der 4 kg Hantel das Über-Kopf-Arbeiten. Mit so einigen Wiederholungen. Das fiel mir schon ziemlich schwer. Meine 10 Wiederholungen bekomme ich immer gut hin, aber bei ihm machen wir ja immer so viele Wiederholungen, bis ich "irgendwann" schlapp mache, die Muskelkraft deutlich nachlässt. Also immer bis an die Leistungsgrenze gehen. Dadurch wird jede "normale" Übung dann direkt deutlich schwerer.

Bei diesem Über-Kopf-Arbeiten hat er auch verstärkt auf die gesamte Körperhaltung geachtet (dabei etwas im Ausfallschritt stehen, den Oberkörper etwas nach vorne neigen), wobei so einige Korrekturen kamen, weil ich mit dem Gleichgewicht kämpfen musste (und gleichzeitig mit den Bewegungen der Arme kämpfen musste). Das gehörte heute schon zu den schwereren Übungen, wobei es danach noch viel heftiger wurde.

Zuerst kam dann der Ausfallschritt (mit den 4 kg Hanteln). Damit hatte ich heute Probleme. Irgendwie hat es etwa im rechten Knie "geknackst". Eine kleine falsche Bewegung und schon tat das rechte Knie weh (ich habe es seit Tagen absolut nicht mehr gemerkt), so dass ich nicht mehr so tief runter kam. Dadurch war ich dabei etwas abgelenkt und war mächtig am trudeln, mit dem Gleichgewicht am kämpfen (also Ausfallschritte immer wieder im Wechsel).

Danach kam immerhin mal wieder ein "leichte" bzw. "harmlose" Übung, stehen, gerade vorbeugen und mit den 2 kg Hanteln mit gestreckten Armen hinter/oberhalb vom Rücken arbeiten. Früher fand ich diese Bewegung an sich sehr schwer (hinter dem Rücken zu arbeiten), aber seitdem ich es regelmäßig selber übe, macht es mir nichts mehr aus. Das habe ich jetzt gut im Griff (schaffe dabei auch ohne Probleme so einige Wiederholungen).

Aber danach wurde es so richtig "gemein". Eine Übung, die ich immer noch so richtig hasse. Die engen Liegestütze. Also runter auf die Matte, auf die Knie. Die Hände auf das Steppbrett, aber nah beieinander. Dann runter zur Liegestütze, mit den Ellenbogen möglichst vor dem Körper bleiben, mit dem Kopf Richtung Hände ziehen. Was ich diese Übung (immer noch) hasse!!! Das geht auch unwahrscheinlich in die Arme.

Danach folgten dann immerhin wieder normale Liegestütze, also weiterhin auf den Knien, die Hände wieder weit auseinander und bei den Liegestützen mit dem Kopf/Oberkörper weit nach vorne ziehen. So schaffe ich dann wieder (ohne Probleme) so einige Wiederholungen.

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Heute fing es dann mit "oberen Crunches" an. Das geht total in den Bauch. Also hinsetzen, Beine leicht aufstellen (so wie bei den Crunches im Liegen), leicht diagonal sitzen (nicht ganz gerade) und immer wieder so weit zurück in die Diagonale, dass man es gerade noch halten kann, dann wieder etwas hoch. In dieser diagonalen Haltung halt etwas wippen. Den Oberkörper dabei mal gerade halten, mal (beim Hochkommen) etwas seitlich drehen (also Hände hinter dem Kopf, mit den Ellenbogen etwas Richtung Knie drehen). Ja, diese Variante geht mächtig in den Bauch.

Danach dann hinlegen und die "untere", normale Variante durchziehen.

Danach wieder eine "kleine Kerze" sozusagen, also wieder (wie beim letzten Mal) "versuchen", die Hüfte etwas vom Boden anzuheben, die Beine etwas Richtung Decke strecken. Dieses Mal mit Schwung und langsam wieder runter. Das klappt zumindest etwas. Die Variante vom letzten Mal, die Hüfte langsam anzuheben, das klappt ja so gut wie gar nicht, aber mit Schwung komme ich immerhin ein Stückchen hoch.

Danach die "Schere", wobei bei ihm ja alles etwas schwerer, etwas intensiver ist. Also flach hinlegen (Bauch fest anspannen), Beine strecken, vom Boden anheben. Dann unten beginnen, also die Beine im Wechsel auf und zu kreuzen (also die Schere). Aber nicht nur 10 x (wie ich es immer mache), sondern so einige Male mehr. Die Beine dabei immer höher (weiterhin kreuzen), hoch bis fast zur senkrechten, dann wieder (immer die gleiche Bewegung) runter bis fast über dem Boden und wieder hoch bis fast zur senkrechten. Mehrmals hoch und runter. Und immer den Bauch fest anspannen, den LWS-Bereich immer fest auf den Boden drücken.

Diese Übung ist für den Bauch mindestens genauso intensiv wie zuvor die "oberen Crunches". Ja, zum Schluss hin wurde es dann nochmals so richtig intensiv.

Und als der Bauch dann eh fast schon "schlapp" gemacht hat, da kamen als "krönender Abschluss" auch noch die Bicycle Crunches (dabei habe ich dann gedacht, er hätte das Wort Pause mal wieder vergessen). Das fiel mir dann noch (nach dem ganzen Training) so richtig schwer.

Nach dem Training war ich dann einfach nur total "tooood", total kaputt und k.o. Ja, dieses Training war zwar sehr gut, hatte es aber auch mächtig in sich.

Aber ich bin wirklich stolz, dass ich bei keiner Übung aufgegeben habe, alles irgendwie so gut es ging durchgezogen habe.

Aber das macht bei ihm halt auch Spaß, dass er immer Übungen dabei hat, die ich gut kann (also kleine Erfolgserlebnisse sozusagen), aber auch schwere Herausforderungen, an denen ich anfangs zum Teil "verzweifel" und am liebsten aufgeben würde.

Aber ich bin froh, dass ich z. B. bei den Liegestützen nicht aufgegeben habe. Früher konnte ich sie überhaupt nicht und heute sind sie für mich "standard". Ich bin darin noch längst nicht perfekt, aber ich bekomme sie hin und kann dabei durchaus die Spannung halten. Wie heißt es immer so schön, Wer kämpft kann verlieren, aber wer nicht kämpft, der hat schon verloren. Und Aufgeben ist auch keine Devise.

Ja, alles in allem war das heutige Training zwar hart und intensiv, aber trotzdem sehr gut (und auch ganz bestimmt nicht langweilig) und ich bin einfach stolz, dass ich (ehemaliger Schwächling) so ein Training inzwischen überhaupt so gut schaffe.

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