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sarah003 Frau » Trainingstagebuch

12:15:00 Uhr

01:00:00 Std.

hart (6 / 10)

Personal-Training

Fitness & Muskelaufbau

Trainingsbemerkung

hart (6/10)


Das heutige Training war (zumindest abgesehen vom Aufwärmtraining) wieder sehr intensiv und "hart", aber trotzdem auch wieder sehr gut und total abwechslungsreich.

Das Aufwärmtraining fing mit den mit Sand gefüllten Hanteln relativ harmlos an, allerdings auch dabei schon einige Kniebeugen und Ausfallschritte. Diese sind, in den verschiedensten Varianten, eh bei jedem Training dabei. Das sind sozusagen "Grundübungen". Dabei dann halt verschiedene Bewegungsvarianten (auch mit den Hanteln) mit den Armen.

Nach diesem Aufwärmprogramm ging es dann sehr intensiv weiter.

Nach "einfachen" Ausfallschritten (etwas vor, etwas runter wippen) folgten dann intensive Ausfallschritte. Mit dem hinteren Fuß dazu auf das Steppbrett und mit dem hinteren Knie so tief wie möglich runter. Das war sehr intensiv, ging total in die Knie und Oberschenkel.

Anschließend eine ähnliche Variante, aber dieses Mal war der vordere Fuß auf dem Steppbrett. Mit einem Knie nach vorne hochziehen (also auf dem Steppbrett auf einem Bein stehen), dann mit diesem angezogenen Bein weit nach hinten, auf den Boden und tief nach unten in den Ausfallschritt. Mehrmals vor (hochziehen) und wieder weit nach hinten bzw. nach unten.

Danach Kniebeugen in Verbindung mit der Butterfly-Bewegung, also die Arme mit den 3 kg Hanteln gebeugt halten, unten vor der Brust halten und beim Hochgehen die Arme bis in Schulterhöhe seitlich hochziehen (dabei kamen ein paar Korrekturen, weil ich die Arme nicht so richtig gehalten habe, im rechten Winkel halten und in Schulterhöhe). Diese Übung fiel mir heute auch am schwersten (abgesehen davon, dass die Ausfallschritte für die Beine wieder sehr intensiv waren, war diese Übung für die Oberarme und Schultern wieder sehr intensiv, sehr hart). Im Moment merke ich die Schultern und Oberarme (Muskelkatermäßig) mal wieder sehr intensiv.

Danach ging es auf der Matte weiter. Ebenfalls zunächst wieder "harmlos", auf alle Viere und gegengleichen Arm und Bein gestreckt anheben.

Danach flach auf den Bauch legen, Beine anspannen (Fußspitzen aufstellen), Arme in U-Haltung und mit dem Oberkörper weit hoch kommen. Unten immer nur eine kurze Pause (was mir dabei schwer fällt). Diese Übung gehört nicht gerade zu meinen "Lieblingsübungen".

Dann die Arme nach vorne strecken und Arm und gegengleiches Bein im Wechsel gestreckt anheben. Auch damit muss ich immer kämpfen (Übungen auf dem Bauch liegend mache ich grundsätzlich nicht so gerne).

Nach den "klassischen" Unterarm-Stützen folgten zuerst ein paar Sit-Ups (wobei er mir mit dem Theraband noch etwas hilft, das andere Ende dabei hält, so dass ich dabei noch etwas Hilfe bzw. Stabilität habe) sowie anschließend, auf dem Rücken liegend, noch ein paar Crunches. Beine aufstellen, mal die seitlichen (mit den Händen Richtung Schienbein ziehen, dabei darauf achten, dass die Schultern die ganze Zeit oben sind, den Boden nicht berühren) sowie gerade, die Beine/Knie dabei etwas entgegen ziehen (also die Hüfte etwas von der Matte lösen).

Ich war stolz, als ich am Ende bei den Dehnübungen eine Übung schon viel besser hinbekommen habe (nachdem ich sie alleine geübt habe), die ich letztens noch nicht geschafft habe, bei der ich letztens "versagt" habe. Auf die Knie, ein Bein nach vorne und mit dem Oberkörper nach vorne beugen, so dass man mit beiden flachen Händen neben dem Fuß auf den Boden kommt (die Hände flach auf dem Boden auflegen kann). Letztens kam ich dabei nur mit den Fingerspitzen auf den Boden. Aber ich habe es immer mal wieder geübt und jetzt schaffe ich es, bekomme sie dabei flach auf den Boden.

So was reizt und motiviert mich halt auch immer wieder. Wenn ich eine Übung zunächst nicht schaffe oder interessante Übungen (die ich noch nicht kann) bei Anderen sehe (auf Fotos oder in kleinen Filmen), dann will ich es auch hinbekommen. Nicht von heute auf morgen, sondern im Laufe der Zeit. Das habe ich in den letzten Jahren ja auch schon bei mehreren Übungen geschafft (z. B. richtige Liegestütze, Unterarm-Liegestütze, seitliche Stütze, Laufen bei der Brücke und das Bein dabei strecken, die "Schere" mit flachem Rücken also angespanntem Bauch usw.).

Auch wenn andere zu mir sagen (z. B. mein Schwager), das schaffst du eh nicht. Nein, wieso nicht? Dann ist es für mich ebenfalls ein Anreiz, darin besser zu werden, ihm im Laufe der Zeit dann das Gegenteil zu "beweisen" (er hat mir damals nicht geglaubt, dass ich jemals richtige Liegestütze schaffen würde, dafür wäre mein Körper im ganzen viel zu schwach und Sit-Ups würde ich auch niemals schaffen, dafür wären meine Bauchmuskeln viel zu schwach, dafür hätte ich viel zu viel Fettanteil am Bauch, aber auch daran trainiere ich, auch das will ich im Laufe der Zeit schaffen).

Beim Training haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt. Unter anderem auch rund um die Olympiade, bei der die Deutschen in verschiedenen Varianten jetzt ja mehrmals Gold geholt haben. Ein interessantes Thema, das natürlich zum Thema Sport gut gepasst hat.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training, auch wenn ich jetzt total kaputt bin. Aber wer bei seinem Training nicht ins Schwitzen kommt, der macht auf jeden Fall etwas "Falsch". Obwohl "Falsch" (zu lasch) kann man bei ihm im Grunde gar nichts machen, da er bei allen Übungen immer auf die richtige Ausführung achtet, auf möglichst kleine Pausen achtet und die Intensität bei allen Übungen immer stabil hoch hält (Ausruhen kann man sich dann ja nach dem Training). Aber gerade deswegen macht es bei ihm, im Vergleich zu meinen früheren KG-Einheiten (bei verschiedenen Physiotherapeuten) halt auch immer wieder Spaß.

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