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Zampano Mann » Trainingstagebuch

11:22:05 Uhr

06:24:37 Std.

02:32:20 Std.

32.14 km

13.3 / 47.1 km/h

4:30/km / 1:16/km

1146 m

2179 kCal

Ausdauertraining

Radfahren

15.0 ° C

Trainingsbemerkung


AlpenX mit Silvio, 3. Tag.

Für die Beschreibung der kompletten Route s. Tag 1.

Ab Mieders sind wir dann den 1. Teil der 3. Etappe auf der Marvin Route gefahren.

Von Neustift im Stubaital Anfahrt zur 3. Etappe der Marvin Route nach Mieders. Dort nahmen wir die Gondel "Serlesbahn", die 600 Höhenmeter und 2 Km Strecke überbrückt. Die Ochsenalpe lässt man links liegen und hält sich geradeaus Richtung Sattel am Waldraster Jöchl, nachdem schon bald die wuchtige Wallfahrtskirche mit dem Kloster des Servitenordens auftaucht. Aus dem Brunnen auf dem Platz vor dem Kloster sprudelt erfrischendes Wasser, dem heilende Kräfte nachgesagt werden. Es kann nicht schaden, davon zu nehmen.

Hier beginnt die Abfahrt. Ein Radverbotsschild will Biker vom geschotterten Rodelweg hinunter nach Mützens bei Matrei abhalten. Spätestens nach 1,2 km muss man ohnehin auf die Teerstraße rechts abzweigen, da wenige hundert Meter darauf rechts der Wanderweg Richtung Trins (29) von der Straße abgeht (wer auf dem Rodelweg bleibt, verpasst den Abzweig, da die nächste Verbindung vom Rodelweg zur Straße erst wieder unten bei Mützens in der Nähe des Mauthäuschens kommt). Zunächst zieht sich der breite Wanderweg in lockerem Auf und Ab auf zumeist gut fahrbarem Untergrund dahin. Nach wenigen Minuten erreicht man einen Bildstock und bald darauf die Antoniuskapelle (1388 m) mit Wegverzweigung und Markierungen. Hier sollte man nicht dem oberen Pfad Richtung Trins (29) folgen, da dieser recht schnell zu einem unfahrbaren Wurzelpfad wird. Indes ist es besser, an der Kapelle sich links haltend (Statz/Matrei, 3/2), über einen Wiesenpfad zur geschotterten Waldstraße abzufahren. Warnschilder weisen im Sommer darauf hin, den hier weidenden Kühen nicht unnötigerweise zu Nahe zu kommen, denn diese hätten in der Vergangenheit schon öfter rabiat von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht, zumal wenn Jungkälber in der Nähe seien. Man ist also gut beraten, mit Respekt und Umsicht abzufahren. Man stößt etwa 350 m nach der Kapelle auf besagte Forststraße und befährt diese nun rechts weg leicht ansteigend. Nach 200 m verzweigt sie sich, wobei man wieder den rechten, ansteigenden Wegast nimmt. Man fährt nun für den nächsten Kilometer immer geradeaus auf dieser Forststraße, wissend, dass der unfahrbare „Trinser Steig“ in diesem Bereich rechterhand oberhalb parallel zum Forstweg verläuft. Der Fahrweg beschreibt eine deutliche Rechtskehre, in dessen Scheitelpunkt linkerhand sich ein Holzbrunnen befindet. Genau an dieser Stelle setzt sich der „Trinser Steig“ nun als Wanderweg mit einem Übertritt über einen Zaun in südliche Richtung fort. Auch diese Passage bereitet Bikern nur wenig Freude, denn die nächsten 3 km sind nahezu unfahrbar. Genauer: es sind immer wieder 10 m fahrbar, ehe sie von Wurzeln, unüberwindbaren Brocken oder anderem Ungemach beendet werden. Ein Steig eben!

Darum fahren wir diese Alternative: Am Brunnen linkerhand über einen holprigen Wiesenweg entlang des Holzzauns. Bereits nach 100 m wird man einen Durchschlupf im Holzzaun finden, der einem die Einfahrt in ein Lärchenwäldchen mit locker verstreuten Nadelhölzern ermöglicht. Man passiert dieses Wäldchen auf einer gerade noch so im Waldboden sichtbaren Fahrspur (halbrechts) und gelangt nach weiteren 300 m wieder über eine Toröffnung im Zaun aus der Lärchenlichtung heraus. Hier mündet der Weg in eine Schotterstraße, der man links bergab folgt (rechts hinauf würde wieder zum unfahrbaren Trinser Steig führen). Nach 1,3 km in der Abfahrt (rund 130 m Höhenverlust) gabelt sich die Straße, man ignoriert die Linkskehre und fährt nun rechterhand wieder bergauf Richtung Pflutschwiese. Diese Variante ist fahrbar (mit etwa 150 zusätzlichen Höhenmetern), während der „Trinser Steig“ zur rechten in diesem Bereich nahezu unfahrbar ist. Nach etwa 2 km hat unsere Forststraße wieder die Höhe des Steigs erreicht und nimmt diesen in sich auf. Weiter ansteigend auf der Waldstraße erreicht man bald den Abzweig zu den Pflutschwiesen und hinunter nach Steinach am Brenner.

Übernachtet haben wir im Haus Waldheim: Rustikal familiär, ok.

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