maksibec Mann » Trainingstagebuch

10:28:52 Uhr

01:52:27 Std.

01:50:20 Std.

01:52:50 Std.

166 / 179 bpm

21.1 km

11.3 / 12.6 km/h

5:18/km / 4:45/km

29 m

84 / 87 U/min

Maximalbelastung (9 / 10)

1266 kCal

Laufen

Zone 4

Brooks Racer ST 5 (rot)

Austria Triathlon Podersdorf

Stark bewölkt bei 20 ° C

Leise Brise (2 Bft)

Trainingsbemerkung

Maximalbelastung (9/10)


Wettkampf;

Weil ich nicht einfach direkt aufgeben wollte, bin ich mal rein in die Laufschuhe und raus auf die Strecke. Die ersten Meter liefen sich so schlecht wie nie zuvor. Auch das Laufen wollte nicht so recht in die Gänge kommen, schon 5:30 stellten eine Herausforderung dar. Nach den ersten zwei Kilometern kam ein Dixie-Klo, das ich in Ruhe aufsuchte ohne Hektik und drei Minuten später höchst erleichtert verlassen hatte ;) Danach pendelte sich auch das Laufen ein. Verpflegungsstationen gab es pro Richtung zwei oder sogar drei, also viele, bin von Anfang an durch die Stationen gegangen und hab in Ruhe Cola getrunken (und nichts anderes). Der Magen hielt, anders als in Walchsee, ruhig, die Cola pur beim Laufen und das weniger Essen am Rad dürften geholfen haben. Ich nahm mir dann einen sub 2h-HM vor, wobei das mit der Mathematik im Kopf überhaupt nicht mehr klappen wollte. Ich war vermutlich noch nie mental so fokussiert, teilte mir die Strecke in zwei Zehner ein, die gehen immer, die Zehner in zwei Fünfer, die schaffe ich solo in unter 20', das ist fast nix, und schließlich zählte ich irgendwann nur noch von Kilometer zu Kilometer. Meine Laufgeschwindigkeit stabilisierte sich irgendwo bei ca. 5:05 bis 5:15, die Verpflegungsstationen kosteten mich pro Station nur rund 10". Im Kopf war der volle Fokus auf Fertigbringen des Rennens, Anne und Papa nahm ich kaum mehr wahr, alles irgendwie ein Tunnel, dafür lief ich aber beständig an den KM-Schildern vorbei und schrumpfte die verbleibende Strecke immer mehr. Als ich endlich am allerletzten Weg zurück auf den letzten 5 km war erwartete ich immer noch, komplett einzubrechen, Nieselregen hatte eingesetzt, der Einbruch blieb aber aus. Besser noch, aus der Ferne sah ich auf der Ziel-Uhr 5:19:irgendwas stehen, völlig verdutzt dachte ich im ersten Moment, dass irgendwas nicht stimmen kann, dass ich mich verzählt hatte, aber nein, das stimmte schon. Für einen Zielsprint reichte die Kraft nicht mehr, für die sub-5h20 hätte ich schon auf den letzten Kilometern mal die Gesamtzeit auf meiner Uhr checken müssen. Egal, überglücklich lief ich auf das Ziel zu, klatschte noch mit Gajo ab, ich glaub auch mit Anne und Papa, wie in Trance im Zieltunnel und voller Schmerzen aber zutiefst zufrieden über die Ziellinie. Ein Jahr voller gesundheitlicher und sportlicher Niederlagen endlich vorbei und das mit einem über 15' schnelleren Ergebnis als letztes Jahr in Walchsee. Merke: Radfahren lernen lohnt sich ja doch :D

Teilen

E-Mail

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Registrieren Sie sich kostenlos und unverbindlich bei Trainingstagebuch.org.

Schon Mitglied? Melden Sie sich an und hinterlassen Sie Ihren Kommentar.