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maksibec Mann » Trainingstagebuch

09:59:50 Uhr

01:13:36 Std.

01:11:56 Std.

01:13:36 Std.

3.50 km

2.9 / 8.0 km/h

20:41/km / 7:30/km

33 / 43 U/min

sehr, sehr hart (8 / 10)

1271 kCal

Schwimmen

Zone 4

Krk

Wolkig bei 22.0 ° C

Leise Brise (2 Bft)

Trainingsbemerkung

sehr, sehr hart (8/10)


Wettkampf;

mein erster Schwimmmarathon :)

Aufgrund meines Testschwimmens am Vortag hatte ich mir kurzfristig gedacht, dass bei idealen Bedinungen auch unter 1:10 (Pace < 2:00 / 100 m) oder sogar unter 1:05 (Pace < 1:51 / 100 m) möglich wäre. Rein theoretisch ist mein CSS-Pace von 1:44 auch mein Wettkampf-Pace über längere Distanzen, das wären dann 1:00:40 gewesen, na ja, in ein paar Jahren dann ;)

Los ging es recht flott, hatte mich zunächst an ein Mädel gehängt, aber die konnte offensichtlich nicht nach vorne atmen, denn sie schwomm zick-zack und unterbrache alle paar Züge für zwei Brust-Orientierungszüge, das war dann schlecht. Bis zur Spitze des Wellenbrechers raus dachte ich mir, dass ich urlahm sei, bis ich begriff, dass es halt ein guter Kilometer bis dorthin ist, dann war ich beruhigt :) Pace-Anzeige während des Schwimmens nicht zu unruhig, hab mich daher darauf verlassen (am Anfang natürlich ziemlich ungenau). Ab dem Wellenbrecher dann raus aufs offene Meer, hab mich super gefühlt, um mich herum aber immer weniger Schwimmer, hatte gedacht, schon unter den letzten zu sein. Überhaupt war in meiner Geschwindigkeit wenig los, die ambitionierten waren alles viel schnellere Vereinsschwimmer und die reinen Amateure alle viel zu langsam, so was wie Ausdauersport als Breitensport dauert halt noch, bis es auch in Kroatien ankommt :) Hab dann wieder irgendwann ca. ab 1,5 oder 2 km die Beine einer etwas schnelleren Frau gefunden und hätte an ihr dranbleiben sollen, war leider misstrauisch wegen der Orientierung und hab dann beim Selber-Überprüfen zu viel Abstand auf sie verloren, vielleicht war ich aber auch schon müde und nicht bereit, mich durchzubeißen. Da sank meine Pace dann kontinuierlich. Nächstes Mal durchbeißen und dranbleiben, dann hätte es auch mit den < 1:10 gut geklappt. Das letzte Stück wurde zur Qual, ich war schon zunehmend entkräftet und hatte auch im Kopf zu kämpfen (die Begleitboote sahen sooooo freundlich aus :)), ich hatte das Gefühl nicht mehr voranzukommen, hab ständig nach vorne geatmet, weswegen die Wasserlage schlechter wurde und ich weiter an Geschwindigkeit verlor. Vielleicht kam auch Strömung hinzu, das kann ich nicht beurteilen. Das Ziel zu verfehlen war dann doch im Prinzip unmöglich und erleichter schwamm ich die letzten Meter bis zur Zeitnehmungstafel, Mama und Anne winkten wie verrückt, weil sie mir an der Schwimmtechnik den Erschöpfungszustand ablesen konnten. Im Ziel mischten sich dann Erschöpfung und Enttäuschung, das mit dem Durchbeißen durch die Schmerzen und darüber hinaus klappt bislang beim Laufen noch deutlich besser. Mit Wundschutzcrème eingerieben hatte ich mir die Achseln und die Lippen, was sehr gut war, nächstes Mal sollte ich außerdem auch den Nacken einreiben (habe ich bei einigen anderen gesehen und wegen des Nach-Vorne-Atmens ist das auch sinnvoll, da kamen dann auch irgendwann unangenehme Reibungs-Schmerzen dazu). Dennoch ein tolles Erlebnis und meine Zeit toppen kann ich ja auch nächstes Mal. Fernziel ist dann die Strecke in unter einer Stunde :)


siehe auch http://connect.garmin.com/activity/565700493

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Kommentare

1. Am schrieb maksibec Mann Mail


siehe auch http://www.teamreblausracing.at/2014/08/plivacki-maraton-silo-crikvenica-2014/

2. Am schrieb maksibec Mann Mail


Danke schön, danke schön! Hart, aber gut war es :)

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