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2. Am schrieb Herkules Mann


Bericht vom Bodensee-Radmarathon am 13.09.2008

www.bodensee-radmarathon.ch

Gestern bin ich den 35. Bodensee-radmarathon mitgefahren und möchte kurz davon berichten:

Am Freitag abend bin ich von Esslingen aus mit dem Zug nach Friedrichshafen gefahren und habe mich in der dortigen Jugendherberge einquartiert. (Für fast 25,-€ auch kein Schnäppchen mehr).

Um 6:40 Uhr war ich an meinem Startort Ailingen und konnte freundlicherweise mein Gepäck dort abgeben und mir die Stempelkarte und Armband holen. Auch eine Trinkflasche und eine Geldbörse wurde mir als Präsent überreicht.

Um 6.59 Uhr fing es zu regnen an und abgesehen von 1h Regenpause hat sich nur die Intensität, zwischen Nieselregen und Starkregen, geändert.

An der ersten Station in Sigmarszell mußte ich gleich den Reperaturservice in Anspruch nehmen, weil sich die Spannschraube von meinem Sattel (Brooks) gelöst hatte und dieser furchtbar durchhing. Bereits nach 10 km (!) hat mein Hinterleil schmerzhaft Rückmeldung gegeben. Zum Glück konnte der "Schaden" schnell behoben werden.

Bis Altenrhein lief es dann ganz locker. An der Kontrollstelle holte ich mir meinen Stempel und nach einer sehr kurzen Pause mit nur wenig essen, bin ich wieder weiter gefahren. 2 Radler sind ungefähr 500 m vor mir gefahren. Nach einigen KM habe ich versucht, mein Tempo zu steigern und die beiden einzuholen um etwas im Windschatten fahren zu können. Es hat lange geauert bis ich dran war und hat mich viel Energie gekostet. Nach einigen Minuten im Windschatten bin ich dann doch lieber wieder mein Thempo gefahren. (Im Regen hinter einem Rennrad im Windschatten fahren ist kein Vergnügen, sondern eher eine Riesensauerei)

Auch in Tägerwilen habe ich nur eine kurze Pause eingelegt und nur wenig gegessen. Trotzdem konnte ich nocheinmal ganz gut gas geben und mein Tempo aufrecht halten. Der Regen wurde stärker. Kurz vor Stein am Rhein haben sich die kurzen Pausen gerächt. Auf einen Schlag fühlte ich mich sehr erschöpft und bin kaum noch vorwärts gekommen. Am liebsten wäre ich abgestiegen und hätte geschoben. Aber ein Energiegeel und viel Wasser aus der Trinkflasche habe ermöglicht, dass ich weiterfahren konnte. In Stein am Rhein habe ich dann eine etwas längere Pause eingelegt.

Bis zur Fähre ist der Regen nochmal stärker geworden und die Themperatur ist weiter gefallen. Auf der Fähre nach Meersburg war ich gründlich durchgefroren. Zum Glück hatte ich noch eine trockene Weste und eine zweite Jacke im Gepäck.

Nach der Fähre ging es gleich steil bergauf zur nächsten Verpflegungsstation, so dass die Körperwärme wieder in Ordnung war.
An der letzten Station habe ich mir auch etwas mehr Zeit gelassen und mir ein Steak im Brötchen gegönnt. Auch der Regen hatte etwas nachgelassen.

Die letzen 30 KM liefen eigentlich fast wie von selber, obwohl es zwischendurch wieder stärker regnete. Im Ziel angekommen, konnte ich noch mein Gepäck, eine Medallie und ein Shirt (welches ich mir als Andenken gekauft habe) in Empfang nehmen und mich ein wenig mit anderen Radlern unterhalten.

So nass wie ich war, bin ich gleich (im Starkregen) zum Bahnhof weitergefahren. Dort habe ich mich dann umgzogen und bin erschöpft aber gut gelaunt wieder nach Esslingen zurück gefahren.

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1. Am schrieb Herkules Mann


:) Hallo zusammen, habe gerade diese Gruppe gegründet :)

Ich hoffe es finden sich Sportler aus der Region zum Erfahrungsaustausch, evtl.gemeinsamen Training, oder einfach nur so zum Quatschen.

Beste Grüße
Andreas

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